Worte statt Taten?
„Glaubhafte Kommunikation nachhaltigen Wirtschaftens“ hieß das Thema des Vortrages, den E&Z-Vorstand Dr. Udo Nimsdorf im Januar auf dem Unternehmertag der Alanus-Universität in Bonn hielt. Die zentralen Thesen des Referates:
•   Corporate Social Responsibility (CSR) als reines Verkaufsargument wird schnell als Etikettenschwindel oder Lippenbekenntnis entlarvt und ebenso schnell bestraft.
•   CSR bedarf einer besonders sensiblen Kommunikation, wenn sie glaubwürdig sein soll: keine Marktschreierei, im Zweifel ist weniger mehr.
•   Nachhaltigkeit sollte als langfristiges strategisches Unternehmensziel verankert sein; kurzfristiger, vermeintlich öffentlichkeitswirksamer Aktionismus kostet viel Geld und bringt wenig.
•   CSR begins – wie PR – at home: Entwicklungsprojekte in fernen Ländern sind schön, soziale und ökologische Aktivitäten im Haus oder vor dem Haus meist wirksamer.
•   Nachhaltigkeit ist auch in Zeiten der Finanzkrise kein Luxusthema, sondern – richtig angelegt – wesentliches Element des zukünftigen Unternehmenserfolgs.
•   Gerade für CSR gilt: „Willst du, dass man Gutes von dir sagt, so sage es nicht selbst.“